12.5.09

"Den Geschmack der Pudding"

Nigeria-Connection auf asiatisch. Was allerdings der Geschmack von Pudding hier zu suchen hat, weiss ich auch nicht...

Lieber Freund,

Es ist verstдndlich, dass Sie vielleicht ein bisschen besorgt, weil
Sie wissen nicht, mir bitte verzeihen, diese ungewцhnliche Art und Weise mit Ihnen in Verbindung setzen, aber dieses Schreiben / E-Mail ist von auЯergewцhnlicher und sehr privater Natur, da aufgrund meiner Vantage Position in Bank of China Hong Kong Ich habe ein lukratives Geschдft Vorschlag der gegenseitigen Interesse mit Ihnen teilen. Es gibt keine Mцglichkeit fьr mich zu wissen, ob ich richtig verstanden, aber es ist meine Pflicht zu schreiben und sich an Sie, Vertrauen, dass Sie fьr diesen Vorschlag eine positive Berьcksichtigung.

Der allmдchtige Gott sei mit euch. Ich habe Ihre Kontaktdaten durch meine Suche in den Internet-Zugang von Ihrem Land, Kammer-und Registrierung Bitte, halten diesen Vorschlag fьr sich allein. Ich komme aus Hong Kong. Ich spreche Chinesisch, Kantonesisch und Englisch. Ich habe eine besondere Language Translation Maschine, die ich mit, um meine Botschaft an die deutschen und dies ist wegen der Privatsphдre dieses Vorschlags.

Ich bin Herr Liu Jinbao, und ich bin 58years alt und glьcklich verheiratet und hat erwachsene Kinder, und ich bin ein Direktor der Bank of China Hong Kong in der Internationalen Abteilung Auftragsarbeiten. Ich muss Sie unterstьtzen mich in der Ausfьhrung eines Business-Projekt von unserer Bank im Wert von US $ 30,5 Millionen. Diese Mittel wurden bei unserer Bank von einem Kunden unserer Bank, ist eine nationale () Bьrger Ihres Landes, die leider starb im Dezember 2004 Asien Tsunami-Katastrophe.

Fьr weitere Informationen zu dieser Naturkatastrophe auf diese Links klicken: --

Die Verstorbenen wurden erklдrt ruhenden seit 2006, und diese Mittel werden konfisziert / unbrauchbar erklдrt und sich auf die Hong Kong Regierung, wenn der Verstorbene Geschдftspartnern oder nдchsten Angehцrigen haben keinen Anspruch auf dieses Geld, da alle Anstrengungen, um lebende Verwandter des Verstorbenen als abortive, habe ich beschlossen, dass ich haben Sie behaupten, dieses Geld, wie der verstorbene Geschдftspartner / oder nдchsten Angehцrigen, denn Sie sind aus dem gleichen Land und vielleicht haben einige Gemeinsamkeiten in bestimmten Bereichen. Alles, was mit dieser Transaktion wird RECHTLICH ohne Problem, wie ich war der Verstorbene Account Officer und alle relevanten Dokumente dieser Hinterlegung wurden unter meiner Pflege.

Bitte bemьhen zu beobachten, hцchste Diskretion in allen Belangen
dieses Problem, wie ich hoffe, dass Sie eine aufrichtige, ehrliche und Person fдllig, und vor allem glaubwьrdig. Sobald die Mittel wurden erfolgreich in Ihrem Konto, wir teilen sie in einem Verhдltnis von 40% fьr Sie, 55% fьr mich und meine Mitarbeiter in der Bank und die Erinnerung 5% dafьr Sorge zu tragen, fьr Unvorhergesehenes.

Ich will lieber Sie erreichen mich ьber meine private E-Mail-Adresse ein: und schlieЯlich nach, dass ich verpflichtet, Sie
mit mehr Informationen ьber diesen Vorgang. Ich zдhle auf Ihre
erwartete Zusammenarbeit fьr eine erfolgreiche und reibungslos kostenlos Business Transaktion zwischen uns, das wird fьr beide Seiten von Vorteil, fьr einen Start verpflichten, mir diese Informationen: -

1. Ihr vollstдndiger Name () s: -
2. Aktuelle Kontakt-Adresse: -
3. Ihre derzeitigen Beruf: -
4. Ihr Alter: -
5. Kontakt Telefonnummern (Office und Mobile-Zelle (): -

Bitte, wenn Sie nicht interessiert sind, lцschen Sie diese E-Mail und das macht mich nicht heiЯ da mir mein Beruf und das Leben meiner Familie auf dem Spiel steht, mit dieses Unterfangen. Obwohl nichts wagte ist nichts gewonnen, denn es wird gesagt, den Geschmack der Pudding ist in der Ernдhrung, geben diesen Vorschlag SCHWEREN UND ja, berьcksichtigt werden.

Ihre frьheste Reaktion auf dieses Schreiben wird sehr geschдtzt.

Mit freundlichen GrьЯen,

7.5.09

Lebenslang für dreifachen Mord in Gifhorn

Das Landgericht Hildesheim hat soeben den Angeklagten wegen Mordes zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Es hat außerdem die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Angesichts des Alters bedeutet dieses Urteil tatsächlich lebenslänglich.

Ein ausführlicher Artikel über die Vorfälle findet sich hier.

21.4.09

"Was heißt gefühlt, ich hab getroffen"

Mit diesen Worten hat der Angeklagte im zur Zeit vor dem Landgericht Hildesheim laufenden Prozess um den dreifachen Mord in einer Kleingartenanlage in Gifhorn laut eines Zeugen seine Gefühlslage während der Tat kommentiert. Er wurde im Rahmen einer Rekonstruktion dazu befragt und auch dazu, wie und mit welcher Wucht die tödlichen Schläge ausgeführt hat. Seine Antwort dazu war, das sei wie beim Holzhacken gewesen und so ziemlich das Äußerste an aufwendbarer Kraft gewesen.

Wer die Bilder der Opfer und auch die Obduktionsprotokolle kennt, glaubt ihm das. Und es paßt in das Muster, mit dem er die Tat prophezeit hat. Nach anderen Zeugen hat der Angeklagte schon früher angekündigt, "irgendwann vergesse ich mich und schlage sie alle tot".

Schlechte Karten für die Verteidiger aus Hildesheim und Hannover, die wohl eine Notwehrlage konstruieren wollen...

23.2.09

Gefährliche Hunde

Der Kollege Schlosser berichtet hier über eine Änderung der "Kampfhundliste" in Hessen. Nun stehen dort auch Rottweiler und deren Mischlinge auf der Liste stehen.

Seiner Forderung zur Bekämpfung der Ursachen beißwütiger Hunde kann ich nur beitreten. Mir ist ein Rottweilermischling seit Jahren gut bekannt. Dieser Brocken von Hund erschreckt sich vor einem Frosch, der in den Gartenteich hüpft, und hat Respekt vor einem Huhn, das angriffslustig auf ihn zukommt.

Dabei ist er eigentlich kein Angsthase, denn nach einer vernünftigen Ausbildung kann er echte Gefahren erkennen und souverän meistern.

14.1.09

Erreichbarkeit der Justiz

Ich wollte gerade bei einer Staatsanwaltschaft in Sachsen-Anhalt eine Frage loswerden. Dazu wählte ich die zentrale Rufnummer der Justiz, um mich vermitteln zu lassen. Offenbar hat aber auch dort die Technik Einzug gehalten, denn ich sollte nach der automatischen Rufannahme durch Eingabe einer Ziffer zur StA weitergeleitet werden.

Es tutete also im Hörer und tutete und tutete. Nach einer Weile hörte ich eine lieblich-blecherne Frauenstimme: "Sprachbox XYZ. Der Besitzer dieser Sprachbox nimmt derzeit keine Anrufe entgegen. Auf Wiederhören."

Ein Glück, dass es keine 0190-Nummer ist!

Überraschende Post

Das unangenehme an Jahreswechseln ist ja immer der Umstand, dass Rechnungen fällig werden. Heute trudelte mir wieder so ein Exemplar auf den Schreibtisch. Der Briefumschlag fühlte sich allerdings etwas komisch an: etwas dicker und weicher an einer Stelle.

Aus dem geöffneten Umschlag fiel zuerst ein Teebeutel heraus "Mit besten Grüßen von...". Vielleicht sollten damit die Folgen gemildert werden, die sich nach Betrachten der Rechnung einstellen? Es handelte sich um einen Beutel "Hol Dir Kraft Belebende Kräuterteemischung"...

29.12.08

Auf welcher Schurkenliste stehe ich nun?

In dieser Zeit zwischen den Jahren kann man sich ja eine kleine Ruhepause gönnen und auch Sachen anschauen, die man sonst gerne vergisst. So habe ich mal wieder in den Zugriffszähler für meine website geschaut und festgestellt, dass ich vorgestern einen Zugriff aus Korea hatte.

Gestern war dann ein Zugriff aus den USA zu verzeichnen, irgendwas mit "Intelligence". Bin gespannt, was noch so passiert ;-)

21.12.08

Tätowiererin haftet wegen dauerhaften "Bio-Tattoos"

Nach einer Pressemitteilung hat das OLG Karlsruhe nach einem missglückten Bio-Tattoo entschieden:

Die Klägerin begehrt von der Beklagten Schadensersatz und Schmerzensgeld, weil sich ein sogenanntes „Bio-Tattoo“ entgegen der Ankündigung nicht auflöste und nun mittels Laserbehandlung entfernt werden soll.
1998 hatte die beklagte Tätowiererin mit einem Flyer für das Anbringen eines sogenannten Bio-Tattoos geworben, das sich in einem Zeitraum von 3 - 7 Jahren wieder in Nichts auflösen würde. Die Klägerin las den Flyer und begab sich im Februar 1998 auf eine Verbrauchermesse zu einem Messestand, wo ihr die Beklagte nochmals erklärte, dass sich die Tätowierung in jedem Fall wieder vollständig verflüchtigen werde, weil sie nur in die oberste Hautschicht eingefräst werde und im Übrigen nur Biofarben verwendet würden.
Die Klägerin ließ sich noch auf der Messe um den Bauchnabel herum ein solches Bio-Tattoo in Gestalt einer stilisierten Sonne anbringen. Noch heute ist das Tattoo deutlich sichtbar und gegenüber dem Zeitpunkt des Anbringens lediglich etwas verblasst. 2007 schaltete die Klägerin einen Rechtsanwalt ein, nachdem sie seit dem Jahr 2005 ständig darauf gewartet hatte, dass das Tattoo nicht nur verblassen, sondern vollständig verschwinden werde, was nicht geschah. Die Haftpflichtversicherung der Beklagten lehnte eine Zahlung ab.
Das Landgericht Mannheim hat die Klage wegen Verjährung des Anspruchs abgewiesen.

Die Berufung der Klägerin zum Fachsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe hatte Erfolg. Das Oberlandesgericht Karlsruhe stellte fest, dass die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin sämtlichen materiellen und immateriellen Schaden aufgrund der Anbringung des Bio-Tattoos zu ersetzen.
Die Klägerin hat gegen die beklagte Tätowiererin einen Anspruch auf Ersatz ihres Schadens gemäß § 823 Abs. 1 BGB wegen unerlaubter Handlung. Das Anbringen des Tattoos stellt eine Körperverletzung dar, die rechtswidrig war. Das Bio-Tattoo ist nicht, wie unter anderem auf dem Flyer der Beklagten versprochen, nach 3-7 Jahren verschwunden, sondern auch heute, 10 Jahre später, noch deutlich sichtbar. Da die Klägerin unstreitig kein dauerhaftes Ornament haben wollte, war ihre Einwilligung in die Körperverletzung auch für die Beklagte erkennbar nicht darauf gerichtet, einer dauerhaften Veränderung ihres Körpers zuzustimmen. Diese ist daher durch die Beklagte rechtswidrig verursacht worden.
Der Anspruch der Klägerin ist auch nicht verjährt. Die Beklagte hatte damit geworben, dass sich das Tattoo in einem Zeitraum von 3 - 7 Jahren in Nichts auflöse. Das war Grundlage der Vereinbarung der Parteien. Diese 7 Jahre waren im Februar 2005 abgelaufen. Die Verjährung konnte nicht vor Ablauf der 7-Jahres-Frist beginnen. Damit war die Einreichung der Klage im Februar 2008 noch rechtzeitig.

Das Urteil ist hier erhältlich:

Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 22.10.2008
- 7 U 125/08 -

BGH (mal wieder) zum Unfallersatztarif

Der BGH hat eine weitere Entscheidung zum Thema Unfallersatztarif getroffen. Danach trägt der Unfallgeschädigte die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass ihm ein günstigerer Tarif als der (meist überteuerte) Unfallersatztarif nicht zur Verfügung gestanden hat. ( Urteil 14.10.2008, VI ZR 308/07)

Also Augen auf nach einem Unfall und nicht gleich das erstbeste Angebot eines Autovermieters annehmen. Das könnte, auch bei kompletter Haftung des Unfallgegners, am Ende teuer werden!

Rücktritt vom Gebrauchtwagenkauf wegen Feuchtigkeit im Fahrzeuginnenraum

Aus der Pressemitteilung 202/2008 des BGH:

Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte darüber zu entscheiden, unter welchen Umständen das Eindringen von Feuchtigkeit in den Innenraum eines verkauften Gebrauchtwagens als ein den Rücktritt des Käufers ausschließender geringfügiger Mangel ("unerhebliche Pflichtverletzung") i. S. des § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB einzustufen ist.

Der Kläger erwarb von der Beklagten, die einen Autohandel betreibt, Mitte 2004 einen gebrauchten Range Rover. Kurz darauf beanstandete er, dass Wasser in das Innere des Fahrzeugs eindringe. In Absprache mit der Beklagten wurde mehrfach versucht, das Fahrzeug abzudichten. Im Mai 2005 beanstandete der Kläger, dass erneut Feuchtigkeit im Bereich des vorderen rechten Fußraums sowie im Bereich des rechten Rücksitzes vorhanden sei, und drohte den Rücktritt vom Kaufvertrag an. Im Juni 2005 erklärte er wegen erneut aufgetretener Feuchtigkeit den Rücktritt vom Kaufvertrag und erhob Klage auf Rückzahlung des Kaufpreises. Im Rahmen der Beweisaufnahme gelang es dem gerichtlich beauftragten Sachverständigen, die Ursache für den Wassereintritt – zumindest provisorisch – zu beheben. Das Landgericht hat der Klage stattgegeben. Auf die Berufung der Beklagten hat das Oberlandesgericht die Klage abgewiesen. Die vom Berufungsgericht zugelassene Revision des Klägers hatte Erfolg.

Urteil vom 5. November 2008 – VIII ZR 166/07

LG Duisburg, Urteil vom 16. Oktober 2006 - 3 O 308/05

OLG Düsseldorf, Urteil vom 30. April 2007 - I-1 U 252/06

kostenloser Counter